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  • Hubert Pomplun

Kraniche beobachten

Die beste Gelegenheit ist die Zeit von Mitte September bis Mitte November an den großen Rastplätzen, wie z.B. auf den abgeernteten Maisstoppeln bei Linum.

Während die Kraniche gewöhnlich eine Fluchtdistanz von 250-300 m einhalten, gewöhnen sie sich dort an den Autoverkehr so stark, dass man sie mit etwas Glück im späten Herbst und aus dem haltenden Auto auch aus 50 m Distanz beobachten kann. Aber bitte nicht auf die Seitenwege fahren und - am besten - auch nicht aussteigen! Wer von der Straße auf die Äcker geht, jagt die Vögel mit Sicherheit auf.

Sie sollen sich in Ruhe Reserven anfuttern können. Wenn sie bei uns rasten, haben die meisten von ihnen schon bis zu 2.000 km Flug hinter sich und noch weitere 1.500 km vor sich - zusammen mit ihren erst wenige Monate alten Jungen!


Die sind im Herbst schon fast so groß wie die Eltern, aber noch deutlich hellbraun gefärbt. Im Flug sind sie an ihren piepsenden Rufen zu erkennen.


Sie sind unruhig. Viele machen schon lange Hälse.

Die hier fühlen sich sicher und können in aller Ruhe äsen


Typisches Bild im späten Herbst bei Linum (Foto E. Hinke)



















15.12.2013: Sie wollen bei uns überwintern

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